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Haus-Check aktualisiert am

Passt eine Wärmepumpe zu Ihrem Haus? Sechs Fragen, eine erste Antwort

Sechs Fragen zu Heizung, Heizkörpern, Gebäude, Verbrauch und Aufstellort – dazu Beispielhäuser, an denen wir zeigen, worauf es ankommt.

Worum es hier geht

Ob eine Wärmepumpe zu Ihrem Haus passt, hängt an drei Dingen: wie warm das Heizwasser an kalten Tagen sein muss, wie viel Wärme Ihr Haus im Jahr verbraucht und wo das Außengerät stehen kann. Das Baujahr gehört nicht dazu. In einer vierjährigen Messung von Fraunhofer ISE liefen Wärmepumpen in Häusern, die zwischen 1826 und 2001 gebaut wurden – ein Zusammenhang zwischen Alter und Effizienz zeigte sich nicht.

Wir erklären das an Beispielhäusern: klar als Beispiel markiert, mit Baujahr, Fläche und Heizung, ohne Personen. Keines davon ist Ihr Haus. Aber an ihnen sehen Sie, welche Fragen bei Ihnen zählen – und welche nicht.

Der Haus-Check unten fasst das in sechs Fragen zusammen. Er ersetzt keine Heizlastberechnung, aber er sammelt die Angaben, mit denen eine Beratung sinnvoll beginnt.

Das finden Sie hier

Passt die Wärmepumpe zu Ihrem Haus?

Beantworten Sie sechs kurze Fragen. Das Ergebnis ersetzt keine Heizlastberechnung, sammelt aber die Angaben, mit denen eine Beratung sinnvoll beginnt.

Frage 1 von 6 Wie wird Ihr Haus heute beheizt?
Frage 2 von 6 Welche Heizflächen gibt es in den Wohnräumen?
Frage 3 von 6 Wie warm müssen die Heizkörper an sehr kalten Tagen laufen?
Frage 4 von 6 Was wurde am Haus seit dem Bau verbessert?
Frage 5 von 6 Kennen Sie Ihren Heizenergieverbrauch?
Frage 6 von 6 Wo könnte das Außengerät stehen?

Auswertung

Zählen Sie die Punkte Ihrer Antworten zusammen (höchstens 12 Punkte) und lesen Sie hier, was Ihr Ergebnis bedeutet.

  • Ab 9 Punkten

    Gute Ausgangslage

    Ihre Angaben sprechen für eine Wärmepumpe ohne große Umbauten. Ein Fachbetrieb sollte trotzdem die Heizlast Raum für Raum berechnen und prüfen, ob einzelne Heizkörper, der hydraulische Abgleich oder der Aufstellort nachgebessert werden sollten.

  • Ab 5 Punkten

    Machbar – mit Aufgaben für die Planung

    Einige Punkte sollte ein Fachbetrieb genauer prüfen: die Heizkörper in den Räumen, die zuletzt warm werden, den Zustand der Gebäudehülle und den Platz für das Außengerät. Welche Räume oder Bauteile wirklich betroffen sind, zeigt eine raumweise Heizlastberechnung.

  • Unter 5 Punkten

    Genauer hinschauen lohnt sich

    Hier sind noch mehrere Fragen offen: wie die Wärme im Haus verteilt wird, welche Temperatur die Räume brauchen und wo ein Gerät stehen kann. Ein Fachbetrieb sollte vor Ort Heizlast, Heizflächen und Aufstellort prüfen und Ihnen sagen, welche Arbeiten vor einer Wärmepumpe sinnvoll wären.

Eine erste Einschätzung, keine Prüfung vor Ort. Ihre Antworten werden weder gespeichert noch übertragen.

Ihr Haus statt Beispielhaus

Der Fachbetrieb prüft mit Ihren Angaben, ob und wie eine Wärmepumpe zu Ihrem Haus, Ihrem Verbrauch und Ihren Heizkörpern passt.

Haus prüfen lassen

Kostenlos und unverbindlich. Es meldet sich der Fachbetrieb, der diese Website betreibt – Name und Anschrift stehen im Impressum.

Häufige Fragen

Wie funktioniert der Haus-Check?

Sie beantworten sechs Fragen: zur heutigen Heizung, zu den Heizflächen, zur nötigen Heizwassertemperatur, zur Gebäudehülle, zu Ihrem Verbrauch und zum möglichen Aufstellort. Jede Antwort bringt Punkte. Am Ende steht kein Ja oder Nein, sondern ein Hinweis, was ein Fachbetrieb in Ihrem Haus zuerst prüfen sollte.

Ist mein Haus zu alt für eine Wärmepumpe?

Das Baujahr allein entscheidet nicht. In der vierjährigen Feldmessung von Fraunhofer ISE an 77 Anlagen – die Häuser stammten aus den Jahren 1826 bis 2001 – hing die Effizienz nicht vom Alter des Gebäudes ab. Wichtiger sind die Heizkörper, die nötige Heizwassertemperatur und eine saubere Planung.

Welche Heizkörper braucht eine Wärmepumpe?

Heizkörper, die groß genug sind, um die Räume auch mit lauwarmem Heizwasser warm zu bekommen. Fraunhofer ISE stellte fest: Sind die Heizkörper groß genug, reicht ihnen im Mittel ähnlich kühles Heizwasser wie einer Fußbodenheizung. Ob einzelne getauscht werden sollten, zeigt eine raumweise Berechnung.

Was kostet eine Wärmepumpe im Einfamilienhaus?

Laut enerix (September 2026) mit Einbau 25.000–35.000 € für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe und 30.000–50.000 € für Erdwärme mit Bohrung. Im Altbau können Arbeiten an Elektrik, Fundament oder Heizkörpern dazukommen. Beantragen Sie bis zum 31.01.2027, gelten für die erste Wohneinheit Kosten bis 28.000 € als förderfähig.

Wer meldet sich, wenn ich eine Beratung anfrage?

Der Fachbetrieb, der diese Seite betreibt. Name und Anschrift stehen im Impressum.

Quellen

  1. top agrar: Wärmepumpen heizen auch im Altbau klimafreundlich (Bericht zur Messung von Fraunhofer ISE) (veröffentlicht 20.11.2025)
  2. enerix: Wärmepumpe – Kosten (veröffentlicht 29.09.2026)
  3. KfW: Merkblatt Heizungsförderung für Privatpersonen (458) (veröffentlicht 09/2026)

Am Beispielhaus erklärt

Ihr Haus statt Beispielhaus

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